Alchemie - Die Erläuterung ihrer Symbole und Zeichen

Alchemie - Die Erläuterung ihrer Symbole und Zeichen

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Genres: Alchemie
Autoren:
Schlagwörter: Antike

Im Allgemeinen assoziiert man heutzutage mit dem Begriff der Alchemie mittelalterliche
Quacksalber, die versuchten aus allen möglichen (und vielleicht auch unmöglichen) Zutaten
Gold zu produzieren.
Auch wenn es immer wieder anders kolportiert wird, so befasste sich die klassische Alchemie
nicht primär mit dem Versuch, aus Blei und Krötenbeinen Gold zu machen und auch nicht
wirklich mit der Erzeugung künstlicher Lebewesen, insbesondere künstlicher Menschen
(Homunculus, Basilisk). Letzteres geschah lediglich in allegorischer Form. Anklänge an diese
Vorstellungen finden sich beispielsweise in Goethes Faust – vor allem im zweiten Teil (Faust
II) 7, in E.T.A. Hoffmanns Sandmann 8, Hoffmanns Elixiere des Teufels 9 und in Meyrinks
Der Golem 10. Wie es zu diesen falschen Vorstellungen kam, lässt sich nicht mehr genau
nachvollziehen, aber man darf wohl davon ausgehen, dass Außenstehende, die den Sinn der
Allegorien nicht verstanden, dafür verantwortlich sind.
Sofern es Sinn macht, überhaupt von der modernen Alchemie zu sprechen, gilt das Obenge-
sagte für diese noch umso mehr. Zur modernen Alchemie werde ich in einem späteren Kapitel
noch mehr sagen.